Wachsen, Reifen und Fruchtbringen

 

Liebe Gemeinde,

„Hurra Ferien“ rufen die Kinder normalerweise am letzten Tag vor den Ferien und rennen aus der Schule. Sie freuen sich auf die freien Wochen, auf Spielen, Baden und Ausflüge. Und auch so mancher Erwachsener freut sich auf den ersehnten Urlaub und auf die Zeit mit den Kindern.

Dieses Jahr ist vieles anders. Die letzten Monate haben uns viel abverlangt. Verzichten mussten wir auf viele Feste und Veranstaltungen. Und noch immer bangen viele Betriebe um ihre Existenz. Durch die Corona-Pandemie konnten die meisten Schülerinnen und Schüler nicht jeden Tag in die Schule gehen. Viel Arbeit musste zu Hause erledigt werden. Immerhin gab es dadurch schon so manchen Freiraum, der zum Baden, Fahrradfahren und andere Freizeit-Aktivitäten ausgenutzt wurde.

„Sommer, das ist Urlaubszeit, Ferien, Baden, Heiterkeit, damit man mit neuer Kraft danach wieder Gutes schafft.“, heißt es in einem modernen Lied von Helga Poppe.

Nicht jeder kann im Sommer so unbeschwert leben, wie die Kinder, die jetzt schulfrei haben. Manche haben Feriengäste, um die sie sich kümmern müssen. Und der Sommer ist auch Erntezeit. Auf den Feldern reift das Getreide heran und muss eingebracht werden. Da gibt es viel Arbeit für alle, die mit der Landwirtschaft zu tun haben. 

http://tbn1.google.com/images?q=tbn:63aN4E80r1aH9M:http://www.bio-austria.at/var/plain/storage/images/media/images/ba_steiermark_images/gerste_aehre_lk/120076-1-ger-DE/gerste_aehre_lk_imagelarge.jpg„Sommer, das ist Wachstumszeit, Reifen in Beständigkeit. Gottes Segen steh uns bei, dass es fruchtbar sei.“, so lautet die zweite Strophe des Liedes. Wachsen und Reifen sollen nicht nur die Früchte auf den Feldern und an den Bäumen, wachsen soll auch unser Glaube. Herrlich ist ein Getreidefeld, wenn die Früchte gereift sind. In der Sonne glänzen die goldgelben Ähren. Auf einem langen Halm wiegen die Getreidekörner im Wind. Durch den Halm werden sie getragen und bekommen Wasser und Nährstoffe aus dem Boden. Durch die Sonne empfangen sie Licht und Wärme.

Ein wunderbares Sinnbild für die christliche Gemeinde. Wie die Körner in den Ähren sollen wir Christen zusammenhalten und mit Christus, unserem „Halm“ verbunden sein. Durch ihn empfangen wir Halt in unserem Leben. Durch ihn können wir auch Krisen bewältigen. Von Gott empfangen wir Licht und Nahrung für unsere Seele. Durch ihn können wir gemeinsam zu Gott hinwachsen und im Glauben reifen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute und gesegnete

Sommerzeit, Ihr

Pfarrer Kelber mit Familie

 

KiKiKi

 

Da dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie die Kinderbibelwoche nicht stattfindet, laden wir die

Kinder im Alter von 4-13 Jahren herzlich ein zum

 

Kinder-Kirchen-Kino

 

am Mittwoch, 02.09.2020, Kirche in Wald.

Wir zeigen den Film „Der Schlunz“.

Einladungen hierzu werden verteilt.

 

4S080_09Hauskreis/Bibelgesprächskreis

Herzliche Einladung zum gemeinsamen Singen, Bibellesen, Gedankenaustausch und Gebet am

Dienstag, den 25. August 2020,

von 19.00 – 21.00 Uhr, im Gemeindehaus Wald.

 

Bitte bringen Sie eine Bibel und Gesangbuch mit. Es gibt auch Liedblätter für neuere Lieder. Aufgrund der Hygienevorschriften durch die Corona-Pandemie können derzeit maximal 22 Personen an dem Treffen teilnehmen.

Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen!

Daniel und Karin Kelber

 

Kirchgeld 2020

Bild Kirchgeld

 

Wie in den vergangenen Jahren erhalten alle kirchgeldpflichtigen Gemeindeglieder den Kirchgeld-brief.

Herzlichen Dank für die bisherige Unterstützung der Kirchengemeinde durch Ihren Beitrag. Der Kirchenvorstand Wald hat festgelegt, dass das Kirchgeld 2020 für den Friedhof verwendet werden soll. Das Kirchgeld kommt in vollem Umfang der eigenen Gemeinde zugute.

 

 

 

Festgottesdienst zum 100-jährigen Jubiläum des Unterhambacher Turms

 

Hier nun der Pressebericht mit freundlicher Genehmigung des Autors:

Mit dem Musikstück „Geh aus mein Herz und suche Freud“, eröffnete der Posaunenchor Wald den Freiluftgottesdienst anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Unterhambacher Turms.

Vor dem Wahrzeichen des Gunzenhäuser Ortsteils hieß Pfarrer Daniel Kelber die Gäste der Feierstunde willkommen. In seiner Predigt verwies der Geistliche der evangelischen Kirchengemeinde Wald auf die Bedeutung des Turmes. Er zeige nicht nur die Uhrzeit an, sondern lade die Bevölkerung ein und rufe dazu auf, die Gemeinschaft zu pflegen.

Nach der kirchlichen Feierstunde ließ Mitorganisator Ernst Herrmann die 100-jährige Geschichte des Turms Revue passieren. Dabei zitierte er unter anderem aus einem Bericht, der am 22. Juli 1914 im Altmühl-Boten erschienen war. Stadtarchivar Werner Mühlhäuser und Ortsteilbürger Roland Bührle hatten den Artikel entdeckt.

 

Nach der Grundsteinlegung vergingen mehrere Jahre bis 1920 der Hambacher Turm in mühevoller Handarbeit vollendet wurde. Die Baukosten sollen rund 7000 Mark betragen haben. Die aus Neunkirchen stammende gebrauchte Glocke kostete 5000 Mark. Die Turmuhr stifteten Einheimische, zudem wurde im Turmanbau eine Viehwaage eingebaut sowie ein Unterstellplatz für den Leichenwagen geschaffen.

Nachdem sich im Laufe der Jahrzehnte der Holzwurm in den Holzwänden breit gemacht hatte, wurden diese durch Stein ersetzt. 1970 wurden in das Mauerwerk Fachwerkbalken eingelassen. Auch wurde in den Siebzigern das Geläut elektrisch.

Zum 75. Jubiläum im Jahr 1995 wurde ein Großteil des Gebälks erneuert und das Dach mit einer Biberschwanzeindeckung versehen. Nicht der berühmte Künstler Christo, sondern eine Fachfirma hüllte den Turm 2015 mit einer Plane ein, um den Holzwurm zu bekämpfen.

2017 erhielt das Hambacher Wahrzeichen ein viertes Zifferblatt an der Ostseite, die drei älteren Zifferblätter und Zeiger wurden ebenfalls erneuert. Schließlich wurde heuer die Viehwaage ausgebaut. Der Ausbau einer „Turmstube“ steht dagegen noch im Raum.

 

Abschließend dankte Ernst Herrmann allen, die zum Gelingen der Feierstunde beigetragen haben. Zudem überreichten Ernst Hermann und Martin Weeger an Zimmermann Heinz Pfenniger für seinen überdurchschnittlichen Einsatz am Turm sowie an Martha Wittmann, deren Familie seit über 50 Jahren die Glocken in Unterhambach erklingen lässt und die Uhren bedient, ein im Therapiezentrum Cronheim gefertigtes Modell des Unterhambacher Turmes.

 

 

Pfarrer Daniel Kelber, Organisator Ernst Herrmann mit den geehrten Heinz Pfenniger und Martha Wittmann und Laudator Martin Weeger (von links).

 

Monatssammlungen

 

Die Monatssammlungen werden vorerst ausgesetzt.

 

Friedhofspfleger gesucht!

 

Riccardo Galezowski wird zum 31.12.2019 seinen Dienst als Friedhofspfleger beenden. Die Kirchengemeinde dankt ihm ganz herzlich für den Einsatz und die gute Zusammenarbeit.

Der Kirchenvorstand ist nun auf der Suche nach einem Nachfolger. Nähere Informationen über den Umfang und zeitlichen Aufwand der Arbeiten gibt Kirchenpfleger Martin Siebentritt. Die Vergütung erfolgt nach geleisteten Stunden. Interessenten können sich bei ihm, einem anderen Mitglied des Kirchenvorstandes oder Pfarrer Kelber melden.

 

Organisten gesucht!

 

Orgel.gifDie Kirchengemeinde und der Kirchenvorstand würden sich über jede oder jeden freuen, die oder der das Spielen auf der Orgel, der Königin der Instrumente, lernen möchte und bieten ihre Unterstützung soweit nötig und möglich an.

 

 

 

 

 

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Stiftung